Daniel Ullrich / Prof. Dr. Sarah Diefenbach – Es war doch gut gemeint


Daniel Ullrich / Prof. Dr. Sarah Diefenbach – Es war doch gut gemeint

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Über das Versagen der Politiker und das Unvermögen der Medien – und wie die Rechte davon profitiert

Der öffentliche Diskurs wird zunehmend von Sprech- und Denkverboten bestimmt. Wer sich negativ über Flüchtlinge äußert, gerät schnell unter Rassismusverdacht, und sich über den politisch unkorrekten US-Präsidenten Trump lächerlich zu machen, scheint wichtiger zu sein als die Frage, warum er überhaupt gewählt wurde.

Durch das Gefühl, nicht mehr sagen zu dürfen, was man denkt, wird eine Spannung in der Gesellschaft erzeugt, die sich in einer starken Polarisierung mit Tendenz zum Extremen zeigt. In ihrem Buch zeichnen der Medieninformatiker Daniel Ullrich und die Psychologin Sarah Diefenbach nach, welche guten Absichten ursprünglich hinter der Political Correctness standen und wann das Ganze aus dem Ruder gelaufen ist. Gleichzeitig decken sie anhand zahlreicher Beispiele auf, welche Auswirkungen Medienmanipulation, Framing und Filterbubbles auf unsere Meinungsbildung haben und was es dem entgegenzusetzen gilt.

Ein Buch, das aufzeigt, wie es um die Meinungsfreiheit in unserem Land bestellt ist, und klarmacht: Es muss sich etwas ändern!

 

Über die Autoren

Daniel Ullrich ist Forscher am Lehrstuhl für Medieninformatik der LMU München. Er promovierte zum Thema intuitive Nutzung und erforscht die Interaktion von Mensch und intelligenten Technologien und sozialen Medien, insbesondere deren gesellschaftliche Relevanz und Aspekte wie (überhöhtes) Vertrauen und Urteilsbildung. Gemeinsam mit Sarah Diefenbach verfasste er das Buch Digitale Depression. Wie neue Medien unser Glücksempfinden verändern.

Sarah Diefenbach ist Professorin für Wirtschaftspsychologie an der LMU München. Sie forscht auf dem Gebiet Mensch-Technik-Interaktion. Im Fokus ihrer aktuellen Studien stehen u.a. die Nutzung von Kommunikationstechnologien und Effekten für das Wohlbefinden, sowie psychologische Mechanismen hinter Phänomenen in sozialen Medien, die niemand so gewollt hat (z.B. Selfie-Paradox).

 

Leserstimmen

„Eine mysteriöse, lebensbedrohliche Krankheit grassiert – die Political Correctness.“

Diese erstaunliche Aussage konnten die beiden Mitarbeiter der Ludwig-Maximilians-Universität München veröffentlichen, ohne bisher von der herrschenden Political Correctness dahingerafft zu werden. In Anbetracht der pressegängigen Banalitäten, wegen der andere Hochschulmitarbeiter in Deutschland bei Verletzung der Political Correctness gemaßregelt oder aus ihrer Stellung gekickt werden, könnte man meinen, die Autoren seien die von einer Gegenbewegung protegierten Kanarienvögel, die eine Explosion der politischen Vernunft in der Grube der deutschen Verdummung ankündigen. Leider ist das eher ein Traum. Der Mut der beiden Autoren, die Krankheit zu benennen, die wesentlich dazu beiträgt, Deutschland zu ruinieren, hilft ihren Lesern, den stattfindenden Untergang zu verstehen, wird ihn aber wohl nicht aufhalten …

Thomas C.

 

Leseprobe

 

 

Es war doch gut gemeint

Wie Political Correctness unsere freiheitliche Gesellschaft zerstört

Originalausgabe

Hardcover

288 Seiten, 13,9 x 21,6 cm

Auch als eBook erhältlich ˃˃˃

 

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