Hans-Werner Sinn – Auf der Suche nach der Wahrheit


Hans-Werner Sinn – Auf der Suche nach der Wahrheit

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Leben und Credo des herausragenden Wissenschaftlers

Hans-Werner Sinn hat wie kein anderer in den letzten Jahrzehnten die wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten in Deutschland und Europa geprägt. Er gilt als einer der wichtigsten Köpfe des Landes.

Zu seinem Weg gehört die Mitgliedschaft zur Jugendorganisation der SPD, den Falken, ebenso wie der Einfluss durch die 68er oder die Bewunderung für Willy Brandt. Das Studium der Volkswirtschaftslehre veränderte seine geistige Prägung; alles Ideologische ist ihm bis heute ein Gräuel. Er folgt den Regeln der Wissenschaft, bei denen es ihm vor allem auf die fortwährende Suche nach der Wahrheit ankommt – das Credo seines Lebens.

Seine Leistungen auf der wissenschaftlichen Weltbühne sind herausragend, doch Sinn blieb nicht im Elfenbeinturm der Wissenschaft. Er hat mit seinen wirtschaftspolitischen Überlegungen die Republik verändert. Ob Kritik an den ökonomischen Regeln der Wiedervereinigung, ob Standortdebatte, Reform des Sozialstaates, Bewältigung der Eurokrise, Migration oder Brexit ... Hans-Werner Sinn mischt sich ein, durchaus kontrovers. In seiner Autobiografie zieht er nun Bilanz seines außergewöhnlichen Lebens.

 

Über den Autor

Hans-Werner Sinn, geboren 1948, hat wie kein anderer die wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten des letzten Vierteljahrhunderts geprägt. Sinn ist Professor für Volkwirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war Präsident des renommierten ifo Institut, das er in der Krise übernahm und zu einem weltbekannten Forschungszentrum machte. Sinn erhielt zahlreiche Auszeichnungen, Ehrendoktorwürden und Preise aus dem In- und Ausland und ist Autor vieler Fachartikel und Bücher, von denen mehrere zu Bestsellern wurden. Auch nach seiner Emeritierung gilt er als einer der einflussreichsten Ökonomen und Intellektuellen hierzulande, arbeitet wissenschaftlich, hält Vorträge und ist begehrter Gesprächspartner für Politik und Medien.

 

Stimmen zum Buch

  • „Sinn gibt sich keinen Illusionen hin: Politiker hören selten auf den Rat der Ökonomen. Kanzlerin Merkel erhält zwar jedes Jahr ein dickes Gutachten der «Wirtschaftsweisen», doch verpuffen deren Appelle rasch. Sinn dagegen versteht sich im Wortsinn als «Volks-Wirtschafter»: Der Ökonom müsse das Volk direkt beraten, man müsse die Bürger für Themen interessieren, ihre Mündigkeit ansprechen. Dass er dabei zuweilen von missionarischem Eifer getrieben ist, räumt er im Buch mit einem Schuss Selbstironie durchaus ein.“
    Neue Zürcher Zeitung

  • „Das letzte Kapitel widmet er der Europa-Debatte. ‚Wo bleibt mein Europa?‘ Sinn hat sich vom Befürworter zum Kritiker des Euros (‚das Hauptproblem Europas‘) gewandelt. Als ‚westfälischer Sturkopf‘ hat er es geschafft, die schwer zu durchdringende Problematik des Target-Zahlungssystems der Euro-Notenbanken in die öffentliche Debatte zu heben. Deutschlands Realkapital werde geplündert, im Gegenzug bekomme die Bundesbank wertlose Target-Forderungen gutgeschrieben, fürchtet er. Kanzlerin Merkel habe sich auf die EZB verlassen und eine ‚obskure und nicht mehr mit dem Geist unserer Demokratie kompatible Rolle gespielt‘. Für solche Kritik an der Politik wird Sinn in Berlin gefürchtet. Viele Kollegen und Bürger schätzen ihn als freien Geist und Mann des offenen Worts.“
    Philip Plickert F.A.Z.

 

Leseprobe

 

 

Auf der Suche nach der Wahrheit

Hardcover mit Schutzumschlag

672 Seiten, 15,2 x 22,5 cm

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