Constantin Schreiber – Kinder des Koran


Constantin Schreiber – Kinder des Koran

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Was muslimische Schüler lernen

Antisemitismus bei muslimischen Jugendlichen, mangelnde Vorstellungen von Gleichberechtigung, ein anderes Verständnis von Demokratie und Religionsfreiheit – manche Muslime geben nichts auf die liberalen Werte des Westens. Doch woher kommt das? Eine mögliche Antwort: weil junge Muslime es so lernen. 

Constantin Schreiber nimmt Schulbücher in der islamischen Welt unter die Lupe, unter anderem aus dem Iran, der Türkei, Afghanistan, Saudi-Arabien. Was wird dort im Religions- oder Geschichtsunterricht gelehrt? Was lernen Schüler über Philosophie? 

Schreiber spricht mit Lehrern, Eltern und Schülern und stellt fest: In einigen Ländern sind Schulen kein Ort der Bildung, sondern Orte der Ideologisierung. Junge Menschen lernen dort, die Welt mit anderen Augen zu sehen, als wir es im Westen tun. Und das hat auch Auswirkungen auf Deutschland und Europa.

 

Über den Autor

Constantin Schreiber (*1979) moderiert die »Tagesschau« und das ARD-»Nachtmagazin« sowie das NDR-Medienmagazin »zapp« und berichtet vertretungsweise als ARD-Korrespondent aus dem Studio Kairo. Er spricht fließend Arabisch. Einen Namen gemacht hat er sich als Moderator von arabischen TV-Sendungen, zum Beispiel in Ägypten. Für die deutsch-arabische Talkshow »Marhaba – Ankommen in Deutschland«, in der er Flüchtlingen das Leben in unserem Land erklärt, wurde er 2016 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Schreiber arbeitete nach Abschluss seines Jura-Studiums mehrere Jahre als Reporter in Beirut und Dubai. Er ist Herausgeber der Schriften des saudischen Bloggers und Sacharow-Preisträgers Raif Badawi, der wegen freier Meinungsäußerung inhaftiert ist. Mit seiner 2019 gegründeten Deutschen Toleranzstiftung setzt er sich für unterkulturellen Austausch im In- und Ausland ein.

 

Stimmen zum Buch

»Als jemand, der seit über zwei Jahrzehnten den Nahen Osten jedes Jahr mehrmals bereist und auch mit dortigen Schulen bzw. Lehrern im Kontakt steht, kann ich nur sagen: endlich zeigt mal jemand auf, der fließend Arabisch spricht, welch enormes und gefährliches Problem diese Schulbücher sind. Es kann nicht sein, dass wir diesen unsäglichen Antisemitismus auch noch mit Steuergeldern fördern. Wenn wir solche Projekte wie Schulbücher finanzieren, müssen die Bücher zur Abnahme europäischen Arabisten (oder Wissenschaftlern, die Farsi etc. sprechen) vorgelegt werden. Wie soll Friedenserziehung gehen, wenn Schülern immer unterschwellig - oder auch unverblümt - gesagt wird, der Jude sei sein Feind? Wen wundert es da noch, was im Nahen Osten passiert? Nicht nur Politiker, sondern jeder an der Sache Interessierte, sollte dieses Buch aufmerksam lesen und z.B. auch bei Spenden an Schulvereine die persönlichen Konsequenzen ziehen, es sei denn, es ist garantiert, dass Unterrichtsmaterial frei von Antisemitismus verwendet wird. Aber da haben fast alle das Problem der unüberwindlichen Sprachbarriere. Daher gilt Herrn Constantin Schreiber ein sehr großer Dank, dass er sich dieses Themas angenommen hat. Es gab ja bereits Untersuchungen z.B. von palästinensischen Schulbüchern mit genau denselben Kritikpunkten und Ergebnissen. Doch alle Initiativen hier auf Veränderung zu wirken, sind wirkungslos geblieben. Deutschland und die EU geben Steuergelder mit vollen Händen aus, ohne wirklich auf die richtige Verwendung zu schauen. Dieses Buch werden viele als "Islamophob" abtun, weil man die Probleme nicht erkennen oder wahrhaben will. Daher ist dieses Buch mehr als überfällig und man kann ihm nur die größte Verbreitung wünschen, denn wir sind gefordert, dass unsere Gelder für ein friedliches Miteinander eingesetzt werden. Und dazu muss man die Fakten kennen!«
A. Schick

 

Leseprobe

 

Klappenbroschur

304 Seiten, 13,4 x 20,3 cm

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