Krall – Der Draghi-Crash

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Warum uns die entfesselte Geldpolitik in die nächste Katastrophe führt

Die nächste Krise wird epochal sein und könnte sogar Europa in seiner heutigen Form zerstören. Weitere Einschränkungen der Freiheit, Überregulierung und Rechtsbrüche der Politik sind zu befürchten

»Tiefe Einblicke in die ungelösten Probleme der Banken und ein Lösungsvorschlag zur Rettung des Euro, den die Politik ernst nehmen sollte!«
Prof. Dr. Thomas Mayer, Direktor Flossbach von Storch

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Beschreibung

Inhalt

Politik und Geldpolitik in Europa haben sich von den Grundsätzen verabschiedet, die in der Vergangenheit die Garanten des Erfolgs für den Kontinent waren. Die Finanzkrise und ihre nicht enden wollenden Nachbeben verleiten eine verunsicherte und überforderte Elite an den Schaltstellen der Macht dazu, ihr Heil in Staatsplanung, Intervention und Bürokratie zu suchen. Allen voran entzieht sich die Geldpolitik von Mario Draghi als Chef der Europäischen Zentralbank jeglicher Kontrolle. Auf dem Weg der Eurorettung ist sie zur ungebremsten Staatsfinanzierung degeneriert.

Das Ergebnis ist absehbar: Am Horizont zeichnet sich eine monetäre Krise und Katastrophe ab, deren Entladung historisch ihresgleichen suchen wird. Die Politik des billigen Geldes hat nicht nur eine gigantische Umverteilungsmaschine von Nord nach Süd in Gang gesetzt, sondern auch die Erträge der Banken erodiert und zur massiven, schleichenden und weitgehend unerkannten Anhäufung von Risiken in den Büchern der Kreditinstitute geführt. Diese Risiken werden sich früher oder später entladen, und ob die Banken Europas, ja sogar Europa in seiner heutigen Form dieses Ereignis überleben werden, ist keineswegs abgemacht.

Markus Krall berät seit über 25 Jahren Banken, Versicherungsunternehmen, aber auch Regierungen und multinationale Organisationen zu Themen der Strategie, des Risikomanagement und der Regulierung in über 30 Ländern auf 4 Kontinenten. In Deutschland arbeitet die Mehrzahl der Banken mit Kreditrisikosystemen, die unter seiner Federführung entwickelt wurden. Seine Vorschläge zur Lösung der Griechenlandkrise, des Dilemmas der Ratingindustrie und anderer Brennpunkte der Finanz- und Eurokrise fanden international Beachtung. Er führt sachkundig und kurzweilig durch die Materie und zeigt auf, in welchem Tümpel der »schwarze Schwan« des Crashs umherschwimmt.

 

Über den Autor

Markus Krall ist promovierter Diplom-Volkswirt und arbeitete während seiner Dissertation als Inhaber des Monbusho-Stipendiums der japanischen Regierung an der Kaiserlichen Universität in Nagoya. Nach dem Beginn seiner Karriere im Vorstandsstab der Allianz AG arbeitete er als Berater in der Boston Consulting Group, bevor er Oliver Wyman in Deutschland mit aufbaute. 2003 wechselte er als Partner zu McKinsey, wo er die Risikomanagement-Practice leitete, und organisierte später die Initiative zur Gründung einer europäischen Ratingagentur. 2014 trat er bei der unabhängigen Beratung goetzpartners als Management Director ein. Er leitet dort die Financial Institutions Practice. Er verfügt damit über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Bank- und Versicherungswirtschaft mit Fokus auf Risikomanagement, Strategie und Digitalisierung.

 

Stimmen zum Buch

»Die EZB hat uns in den letzten Jahren gezeigt, dass vieles, was vorher undenkbar schien, doch erzwungen werden kann – sogar negative Zinsen. Doch es wird immer deutlicher, welche schmerzhaften Nebenwirkungen mit diesem starken und unverträglichen Medikament verbunden sind. Die EZB sollte selbst zunehmend spüren, in welche Fallstricke und Abhängigkeiten sie sich mit der Gratwanderung zur Staatsfinanzierung begeben hat. Hoffentlich gelingt es ihr bald, sich daraus zu entwirren. Markus Krall nimmt sich der wichtigen Aufgabe an, die angerichteten Flurschäden zu benennen und beleuchtet die inzwischen erreichte stabilitäts-gefährdende Situation.«
Georg Fahrenschon, Präsident Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V.

»Tiefe Einblicke in die ungelösten Probleme der Banken und ein Lösungsvorschlag zur Rettung des Euro, den die Politik ernst nehmen sollte!«
Prof. Dr. Thomas Mayer, Direktor Flossbach von Storch

»Markus Krall legt mit dem ›Draghi-Crash‹ den Finger schonungslos in die Wunde: Die Medizin der EZB hat gefährliche Nebenwirkungen. Ein großer Bankenkrach ist plötzlich nicht nur wieder denkbar, sondern wahrscheinlich. Eine Warnung für Banken, Politik, Anleger und Bürger! Unbedingt lesen!«
Dirk Müller (»Mr. Dax«), Autor und Publizist

»›Der Draghi-Crash‹ von Markus Krall ist ein Lesevergnügen von Anfang bis zum Ende – oder wäre es, wenn das Thema nicht so ernst und bedrohlich wäre. Dieses Buch kommt zur richtigen Zeit: Es bietet eine flüssig geschriebene, solide argumentierende und dringend notwendige Aufklärung über die jetzige Geldpolitik, die zwar schon seit Langem bei vielen Bürgern mulmige Gefühle hervorruft, deren wahren Auswirkungen und Risiken sich aber die Wenigsten bewusst sind.«
Prof. Dr. Martin Rhonheimer, Präsident Austrian Institute of Economics and Social Philosophy

»Die Weigerung der Politik die Grundursachen der Eurokrise, namentlich die überbordende Verschuldung anzugehen und die willfährige Bereitschaft der EZB, dieses Politikversagen mit billigem Geld zu kaschieren, führen uns in die Katastrophe.«
Dr. Daniel Stelter, beyond the obvious, Autor von »Eiszeit der Weltwirtschaft« und »Die Billionen-Schulden-Bombe«

»›Es geht doch alles gut‹ – Markus Krall zeigt, was hinter der Fassade des scheinbar gut gehenden Euro wirklich vor sich geht. Und es ist nicht gut. Aber Wissen schützt vor Schaden.«
Roland Tichy, Herausgeber »Tichys Einblick«

»Markus Krall beschreibt, was zu tun ist, um die Finanzen und die Wirtschaft wieder in die rechte Balance zu bringen. Aber werden die Verantwortlichen den Mut dazu aufbringen?«
Dr. Notker Wolf, Abtprimas Emeritus

Leseprobe

Krall_Der Draghi-Crash_Leseprobe

 

Originalausgabe, Hardcover, 180 Seiten

Zusätzliche Information

Größe 21.5 × 14.4 × 2.4 cm
Autor

Markus Krall

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